Die Schützen des SV Hanstedt haben am vergangenen Samstag feierlich den Beginn der Kleinkalibersaison mit dem traditionellen Anschießen eingeläutet. Das Schützenhaus füllten zahlreiche Schützen gemeinsam mit Vertretern der Hanstedter Vereine, um den besten Hanstedter Verein im Schießen zu ermitteln. Insgesamt vier Mannschaften bestehend aus jeweils vier Schützen, von denen maximal zwei Mitglied im Schützenverein Hanstedt sein durften, nahmen teil. Mannschaften wurden von der Bürgerstiftung Hanstedt, den Fidelen Heidjern, den Reservisten und dem Faslamsclub gestellt. Den Sieg machten wie immer die beiden Seriensieger die Reservisten und De Fidelen Heidjer untereinander aus. Mit 165 Ringen ging der Sieg nach zwei Jahren wieder an die Reservisten, gefolgt von den Vorjahressiegern De Fidelen Heidjer mit 141 Ringen. Das Podium komplettierte der Faslamsclub Hanstedt mit 127 Ringen. Auf dem vierten Rang nur knapp dahinter mit 124 Ringen die Bürgerstiftung.
Auch die Schützen des SV Hanstedt haben sich untereinander gemessen, um verschiedene Pokale und Orden zu erringen. Abräumer des Tages wurde Niklas Beecken, welcher insgesamt drei Preise einheimste. Zum einen den Ide-Pokal, gestiftet von Die Klinge, mit einem 463,5 Teiler, gefordert war ein 333 Teiler, den Frühlingspokal, gestiftet von Birgit Schröder, bei einem geforderten Teiler von 666 mit einem 629,1 Teiler und den Frühlingsorden mit 29 von 30 möglichen Ringen. Die heißbegehrte Affenscheibe gestiftet von der Adjutantin der Damenkönigin Griet Schröder, ging mit einem 289,5 Teiler an Schießwart Andreas Kleemann, der sich sichtlich über den Gewinn der Scheibe freute. Er erreichte mit diesem Teiler den geforderten 6. Platz. Am Ordensstand wurden noch zwei weitere Orden vergeben. Zum einen mit 19 von 20 möglichen Ringen der Wanderorden der Gemeinde, der an Damenkönigin Sylvia Müller ging, und zum anderen den De Smet´s Orden, der vom örtlichen Schmied Holger Beecken gestiftet worden war, der mit einem 488,4 Teiler an eine jubelnde Birgit Schröder ging. Auch die seit Jahresbeginn neu formierte Jugend schoss zwei Preise aus. Alexander Beining holte mit 88 Ringen den Jugendpokal. Der Jugendpreis, ein Care-Paket mit verschiedensten Süßigkeiten, ging an Stella Isernhagen mit einem Teiler von 742, gefordert war ein Teiler von 777.
Geehrt wurden traditionellerweise auch wieder die Luftgewehr- und Luftpistolenvereinsmeister. In der Luftgewehr Disziplin „10m Auflage 10 Schuss“ wurden neue Vereinsmeister Tim Köhler (Altersklasse Herren I, 94 Ringe), Martin Engelmann (Herren II, 88), Ricardo Gooth (Junioren II, 88), Rainer Brusch (Senioren I, 97), Bernd Weinrebe, (Senioren II, 95), Peter Ehrhorn (Senioren III, 96), Gerhard Isernhagen (Senioren IV, 89), Werner Schröder (Senioren VI, 95),Lena Katharina Schipper (Juniorinnen I, 90), Griet Schröder (Seniorinnen I, 94), Marietta Tolzin (Seniorinnen II, 89) und Birgit Schröder (Seniorinnen III, 93). In der Luftgewehr Disziplin „10m Auflage 30 Schuss“ wurden neue Vereinsmeister Tim Köhler (Herren I, 278), Ricardo Gooth (Junioren II, 252), Detlef Schröder (Senioren I, 283), Bernd Weinrebe (Senioren II, 283), Andreas Kleemann (Senioren III, 283), Volker Tolzin (Senioren IV, 275), Werner Schröder (Senioren VI, 278), Lena Katharina Schipper (Juniorinnen I,269), Griet Schröder (Seniorinnen I, 277), Marietta Tolzin (Seniorinnen II, 263) und Erika Isernhagen (Seniorinnen III, 277). Vereinsmeister Luftgewehr Freihand wurden in der Disziplin „10m Freihand 40 Schuss“ Jan Ole Beecken (Herren I, 251), Martin Engelmann (Herren II, 217) und Ricardo Gooth (Junioren II, 284). In der Luftpistolen Disziplin „10m 10 Schuss“ wurden neue Vereinsmeister Jan Ole Beecken (Herren I, 72), Detlef Schröder (Senioren I, 64) und Andreas Kleemann (Senioren III, 61). In der Luftpistolen Disziplin „10m 30 Schuss“ wurden neue Vereinsmeister Jan Ole Beecken (Herren I, 200), Detlef Schröder (Senioren I, 120) und Andreas Kleemann (Senioren III, 184).
Den Höhepunkt des Anschießens bildete wie jedes Jahr das Schießen der ehemaligen Könige um die Würde des Königs der Könige. Ein Rekord Starterfeld von fünf ehemaligen Königen versuchte die Nachfolge von Swen Bargmann anzutreten. S.M. Gunnar der Feurige, König 2009/10, S.M. Jörn der Flütenkämper, König 2015/16, S.M. Rüdiger vom Maack´s Hof, König 2019-2022, S.M. Volker der Musikalische, König 2022/23, und S.M. Wolfgang der Meistersammler, König 2024/25. Alle fünf Könige zeigten beim Schießen eine außergewöhnlich gute Treffsicherheit, denn es zeigte sich schon schnell ein großes Loch in der Aufhängung des Vogels. Dennoch dauerte es bis zum 72. Schuss bis Jörn Bargmann den Birkhahn in den Sand streckte. Zehn Jahre nach seinem Königsjahr wurde Jörn Bargmann zum König der Könige 2026 ausgerufen und erhielt von seinem Vorgänger seinem Bruder Swen Bargmann die ersten Glückwünsche. Der neue König der Könige war sichtlich bewegt über die Ehre und die Tatsache, dass von den letzten vier Königen der Könige drei aus der Familie Bargmann stammen. Freudig nahm er seine neuen Trophäen, einen Pokal und die Kette des Königs der Könige, denen er nun ein Jahr lang ein Zuhause bietet, sowie den vom ersten Schießwart Andreas Kleemann ausgesägten und schick bemalten Birkhahn entgegen.
/job

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